Mittwoch, 4. Oktober 2017

Google Home - Die Alternative zur Echo Reihe von Amazon?

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Mit Google Home bringt Google nun endlich den lange erwarteten Gegenspieler zu Amazons Alexa an den Start und der kleine Assistent hat es tatsächlich faustdick hinter den Ohren!

Wer kennt es nicht. Man sitzt am Schreibtisch oder dem Sofa und spontan möchte man wissen, wie warm es gerade in Sydney ist oder wie weit die Erde eigentlich vom Mars entfernt liegt. Bisher musste man hierfür das Handy oder den PC bemühen, damit man seine Neugier befriedigt bekam. Doch stellen wir uns doch einfach einmal vor es würde hierfür einen Freund geben, der uns bei all den sinnigen und manchmal auch unsinnigen Fragen mit Rat zur Seite stehen würde. Ihr denkt jetzt sicherlich, so einen Freund gibt es nicht. Doch da liegt ihr falsch!

Den Google Home ist, neben Amazons Alexa, genau das – ein Freund, welcher fast alles weiß ohne dabei nervig zu sein. Zudem nimmt euch der kleine Helfer auch noch eine ganze Menge anderer Dinge im Alltag ab, welche tagtäglich so anfallen. Diese jetzt alle aufzuzählen ist eigentlich unmöglich, da Google Home eine sehr dynamische Plattform ist und sprichwörtlich jede Stunde, viele neue Anwendungen hinzukommen. Aber ich zeige euch anhand meines Alltags, wie ich Google Home einsetze.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich Google Home zusammen mit Google Chromecast und Philips Hue Lampen benutze.




Der Einsatz des Home beginnt bei mir direkt am Morgen. Ich lasse mich von diesem morgens wecken. Hierzu spielt der Home eine sanfte Melodie, welche sich mit zunehmender Lautstärke wiederholt. Dies funktioniert wunderbar. Anschließend lasse ich mich vom Home direkt auf den neusten Stand bringen indem ich mir die aktuellen Nachrichten abspielen lasse. Dank Verknüpfung mit meinem Kalender nennt mir Home anschließend auch gleich meine anstehenden Termine. Sollte beim Frühstück z.B. die Marmelade ausgehen, so kann ich diese direkt auf meine Einkaufsliste setzen lassen, damit ich auch nicht vergesse neue zu kaufen. In der ganzen Zeit streamt mir der Home auch noch Musik. Dies ist für mich eigentlich das Feature, welches ich am häufigsten einsetze. Hier reicht ein Einfaches „Spiele die Arctic Monkeys“ und schon legt der Home los.

Solltet ihr unterwegs auch das Problem kennen, dass ihr ein neues Lied hört, aber keine Ahnung habt, wie es heißt oder von wem es ist, dann reicht es hier vollkommen aus, wenn ihr euch an den Refrain oder irgend eine andere Textpassage erinnern könnt. Nehmen wir hier z.B. das Lied „Lonely Boy“ von den „Black Keys“ und gehen davon aus, wir würden uns nur noch an die Textstelle „I got a love that keeps me waiting“ erinnern. Dann brauchen wir nur folgenden Sprachbefehl „Hey Google, spiele das Lied mit der Textzeile I got a love that keeps me waiting“ verwenden. Schon wird uns der Titel und der Interpret genannt und das Lied abgespielt. Eine geniale Sache – zumindest in meinen Augen.

Immer wenn Google Home aktiviert wird, leuchten die vier Signal LED's. Auch ist die Oberfläche ein Touchpad. Durch betätigen könnt ihr lauter und leiser machen oder auch den Google Home stummschalten. 

Weitere Features, welche ich immer wieder über den Tag versetzt verwende ist das Abfragen nach dem aktuellen Wetter, wie die Lieblingsmannschaft gespielt hat oder auch die Taschenrechnerfunktion. Ihr seht, der Home hat hier einiges zu bieten. Und mit den eben genannten Funktionen kratzen wir nicht einmal annähernd an der Oberfläche der Einsatzmöglichkeiten, so viele gibt es.

Besonders interessant für mich ist auch das Zusammenspiel des Google Home mit dem Chromecast. Hier ist es über Sprachbefehle möglich die Inhalte von YouTube oder Netflix direkt auf den Fernseher zu bringen. Wenn man z.B. „Hey Google, starte Orange Is The New Black“ sagt, dann startet Home im Zusammenspiel mit dem Chromecast die Netflix App und beginnt mit dem Stream der Serie. Solltet ihr ein Video von YouTube sehen wollen, so müsst ihr dem Home z.B. nur sagen „Spiel das Video zu Photograph von Ed Sheeran auf Youtube ab“ und schon geht alles wie von selbst.

Auch optisch ist Google Home gut gelungen. Er kann so spielend leicht in jedes Umfeld integriert werden und macht immer eine gute Figur. 

Solltet ihr vielleicht noch einen Schritt weiter mit dem einrichten eures smarten Zuhause gehen wollen, dann bieten sich hier die Philips Hue Lampen an. Diese lassen sich mit dem Home verbinden und so ebenfalls sprachsteuern. Dann genügt ein „Hey Google, Wohnzimmerlicht an“ und schon wird es hell. Auch lässt sich das Licht dimmen und natürlich wieder ausschalten. Solltet ihr zudem die Ambiente Version der Hue Lampen besitzen, so wird bei unterstützten Filmen oder Musik auf dem TV auch gleich das ganze Wohnzimmer in den passenden Lichteffekten beleuchtet. Wahnsinn, oder?

Abschließend gilt es zu sagen, dass Google mit dem Home ein großer Wurf gelungen ist. Die Vernetzungsmöglichkeiten mit verschiedenen anderen Devices oder Apps ist dank der weiten Verbreitung von Google Betriebssystemen wie Android schier grenzenlos, wenn auch für den deutschen Sprachgebrauch noch nicht ganz so umfassend, wie beim großen Konkurrenten von Amazon, da dieser einfach schon ein Stück länger auf dem deutschen Markt ist. Dies sollte sich aber innerhalb kürzester Zeit geben und Google auch hier schon bald problemlos mithalten können.

Die Spracherkennung erfolgt meist recht gut und ist ohne jegliche Probleme zu erlernen. Selbst kleine Kinder (in unserem Fall meist zwischen drei und vier Jahre) versteht der Google Home, so dass er gerne von diesen Fragen a la „Wie schwer ist ein Blauwal“ oder „Wie schreit ein Löwe“ gestellt bekommt.

Mit dem Google Home wird diese geniale Kärtchenbox mitgeliefert. In dieser findet ihr die Google Home Cards, die euch bei der Entdeckung der Funktionen "spielend" an die Hand nehmen, so dass die Bedienung bereits nach kurzer Zeit wie von alleine geht.

Und so sehen die Google Cards aus. Eine wirklich gelungene Idee!
Da wir auch Alexa von Amazon im Einsatz haben, können wir sagen, dass es bei der Bedienung und dem Umfang von abrufbarem Wissen kaum Unterschiede gibt. Pluspunkt des Googles gegenüber Alexa ist, dass er bei Antworten meist auch kurze Zusammenfassungen von Wikipedia oder anderen Internetseiten zitiert und man so etwas mehr Hintergrund vermittelt bekommt. Dafür ist die Spracherkennung von Alexa, zumindest nach meinem Empfinden noch einen Tick besser wie beim Home.

Letztendlich lassen sich beide nicht viel. Die Entscheidung wird daher wohl zumeist nach optischen Gründen oder nach dem Preis fallen werden, da beide gut auf dem Markt angenommen werden und momentan nicht absehbar ist, wer hier das Rennen auf lange Sicht machen wird. Schließlich stehen hinter beiden Geräten wahre Giganten, welche sich gegenseitig zu neuen Höhen schaukeln werden.

Der UVP des Google Home liegt aktuell bei 149€. Der Preis des Amazon Echo Plus liegt ebenfalls (mit Smart Hub) bei 149,99€, der des Amazon Echo bei 99,99€ und der des Einstiegsmodell Amazon Echo Dot bei 59,99€.

Euer

1 Kommentar:

  1. Danke für die Vorstellung, google home scheint eine wirklich echte Alternative zu sein zu Alexa.

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